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Freitag, 17. September 2021
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News der Kategorie „Sport national“ (74 Einträge)

Zwei deutsche Nationalspieler sind schwul

Das Interview eines schwulen Bundesliga-Profis hat in Deutschland hohe Wellen geschlagen.

Nach Bundeskanzlerin Angela Merkel meldet sich nun auch ein Kenner der Szene zu Wort und stellt Behauptungen auf, teil das Inlineportal 20Minuten am 28.09.2012 mit. «Habt die Kraft und den Mut, die Wahrheit zu sagen. Wir leben in einem Land, wo man sich nicht davor fürchten sollte. Das ist meine politische Botschaft», so Merkel.

"Auch in der Kabine wird über schwule Fußballer gesprochen"

Wer ist schwul? Das fragen sich auch Fußballer, sagt Thomas Hitzlsperger im Alles-außer-Fußball-Gespräch. Ein Profi könnte nach seinem Coming-out zum großen Idol werden.

In einem Interwiev mit ZEITonline (24.09.2012) äußerte sich Thomas Hitzelsberger.

ZEIT ONLINE: Jüngst hat ein schwuler Bundesligaprofi ein anonymes Interview gegeben. Haben Sie davon mitbekommen?

Hitzlsperger: Ich habe es gelesen und in den meisten Antworten stand nichts, worüber man nicht schon spekuliert hat: Er hat eine Freundin zum Schein, führt ein Doppelleben und hat Angst vor den Reaktionen der Fans.

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"Schwul? Na soll’n sie doch!"

Die Volksparkjunxx sind der einzige Fanclub des Hamburger SV für Schwule. Ein Stadionbesuch mit fünf Toren, vielen Umarmungen und sehr viel Bier

So beichtet ZEITonline.de am 23. >September 2012.  Wer mit der S-Bahn am Fußballstadion des Hamburger SV ankommt, spürt viel menschliche Nähe. Eine Stunde vor dem Anpfiff gegen Borussia Dortmund drückt die Enge einen gegen Bierbäuche, bierversiffte Lederjacken und Stoppelbärtige, die "Heeijaa B-V-B, Heeijaa B-V-B, Heeijaa B-V-B" rufen.

Gespräch mit einem schwulen Fußballbundesligaspieler

Es wird verschwiegen, verheimlicht, verdrängt – Homosexualität ist speziell im Männerfußball immer noch ein Tabu-Thema, über das Profis am liebsten schweigen.

So berichtet FLUTER.de (Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung) am 11.09.2012. Lange haben wir gesprochen und bis zuletzt war es unklar, ob dieses Treffen überhaupt zustande kommt.

 

Hot Shots Köln: Fußball ohne Grenzen

In der Kölner Hobbymannschaft Hot Shots gehen Schwule und Heterosexuelle gemeinsam ihrer großen Leidenschaft nach: dem Fußball spielen.

Dabei überwinden sie nicht nur, wie der DFB auf seinem Internetportal am 01. Mai berichtet, den ein oder anderen Gegenspieler, sondern auch viele Vorurteile und ganz alltägliche Probleme. Tim Rottländer hat für DFB.de das Team in Köln besucht und gesehen, wie der Fußball sein kann. Oder sein sollte.
Kevin Liebig ist Linksaußen. Robuste Statur, schneller Antritt, saubere Technik. Ein bisschen verrückt vielleicht. Er ist leidenschaftlicher Fan der deutschen Nationalmannschaft. Und Kevin ist schwul.

DFB würdigt Kampf gegen Homophobie

Der Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat den Hamburger Carsten Stock mit dem DFB-Ehrenamtspreis 2011 ausgezeichnet und würdigt damit den Kampf gegen Homophobie.

So berichtet das "Magazin für Fussballkultur" 11 Freunde am 07. Februar 2012. Der Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat den Hamburger Carsten Stock mit dem DFB-Ehrenamtspreis 2011 ausgezeichnet und würdigt damit den Kampf gegen Homophobie. Der 42-jährige Stock engagiert sich bereits seit 2004 im schwul-lesbischen Sportverein Startschuss SLSV gegen die Diskriminierung Homosexueller. Wie der Hamburger Fußballverband HFV mitteilte, hat sich Stock "um die soziale und internationale Integration des Vereins verdient gemacht".

Zum Thema ein Beitrag des Hamburger Fussvallverbandes:

3. Carsten Stock (Startschuss SLSV Hamburg)

  • Ehrenamtlich tätig seit: 2006
  • Er hat sich insbesondere um die soziale und internationale Integration des Vereins verdient gemacht
  • Startschuss wendet sich ausdrücklich an Schwule und Lesben, ihre Freundinnen und Freunde und ist bemüht um den Abbau von Diskriminierung. Carsten Stock hat mehrere fantasievolle Werbe- und Postaktionen entwickelt die einerseits Klischees aufnehmen und humorvoll überwinden. Er hat sich bei der Organisation und Umsetzung intensiv engagiert und so die Projekte möglich gemacht. Die Werbeaktionen waren so erfolgreich, das die Fußballabteilung gewachsen ist und dadurch in der Lage war, erfolgreich an internationalen Fußballturnieren teilzunehmen.
  • Er wirkt seit 2005 in der Organisation der „Startschuss Masters“ einem jährlichen internationalen Fußballturnier in Hamburg mit.

Mut zur Toleranz

Muss die Gesellschaft wissen, welcher Fußballer schwul ist und welcher nicht? Nein, muss sie nicht. Die Fußballer, die sich nicht outen wollen, wissen meist genau, warum sie es nicht tun. Es ist auch ein Zeichen von Toleranz, diesen Verzicht zu respektieren.

So schreibt Klaus Hoeltzenbein in einem Kommentar für die Süddeutsche .de a. 20. Januar 2012. Weiter schreibt er: Warum muss eine Gesellschaft wissen, welcher Fußballer schwul ist und welcher nicht? Welches Grundrecht hat sie, dies zu erfahren? Keines. Natürlich ist es wünschenswert, wenn Fußballer sich erklären würden, weil dies die Debatte entkrampfen könnte.

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Dialogforum "Sexuelle Identitäten im Fußball" eröffnet

Bei einem der letzten Termine seiner DFB-Präsidentschaft hat Dr. Theo Zwanziger am Dienstag das Dialogforum "Vor dem Ball sind alle gleich - sexuelle Identitäten im Fußball" eröffnet.

"Fußball ist ein starkes Stück Leben. Es steht mitten in der Gesellschaft. So berichtet der Deutsche Fussballbund auf seiner Internetseite am 18. Januar 2012.  Dabei geht es immer auch um das Verhältnis der Mehrheitsgesellschaft zu Minderheiten. Es geht um den Umgang mit Minderheiten," sagte Zwanziger.

Für zwei Tage hat der DFB rund 60 Teilnehmer in die Sportschule Hennef eingeladen, darunter Christine Lüders, die Leiterin der Anti-Diskriminierungsstelle der Bundesregierung, die ehemalige Bundesligaspielerin und Sonderpädagogin Tanja Walther-Ahrens, den Konfliktforscher Professor Gunter A. Pilz, den Fußballer und Buchautoren Marcus Urban ("Versteckspieler") und den heute 41-jährigen ehemaligen NBA-Profi John Amaechi.

Philipp Lahm rät schwulen Kickern zu Vorsicht

Der Nationalspieler Philipp Lahm mahnt homosexuelle Fußballer zur Vorsicht. Das Publikum im Stadion sei noch nicht bereit dazu, schwule Spieler zu tolerieren.

So berichtet FOKUSonline am Freitag, 13. Jan uar 2012. Weiter führt es aus: Der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Philipp Lahm, hat schwulen Profi-Kickern zur Zurückhaltung geraten. „Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft schon so weit ist, schwule Profi-Fußballer als etwas Selbstverständliches zu akzeptieren, so wie es in anderen Bereichen bereits möglich ist“, sagte Lahm der „Frankfurter Rundschau“ laut Vorabbericht.

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Mehr als 60 Sportblogs demonstrieren gegen Homophobie

Schwule können nicht Fußball spielen und alle Frauenfußballerinnen sind lesbisch: Gegen solche Vorurteile gehen über sechzig Sportblogs mit dem Aktionstag Libero an.

Wie Zeit online am 16.11.2011 berichtet, wollen mit einem gemeinsamen Aktionstag über sechzig Sportblogs ein Zeichen gegen Homophobie im Fußball setzen. Die sogenannte Aktion Libero besteht darin, dass alle teilnehmenden Blogs am 16. November eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlichen. Zusätzlich behandeln sie das Thema Homophobie in individuellen Texten.

Gerüchte und ihr Lauf

Warum Bundesliga-Profis wie Philipp Lahm und Arne Friedrich immer klarstellen (müssen), nicht schwul zu sein

Einige Bundesliga-Profis wie Philipp Lahm und Arne Friedrich sehen sich immer wieder zu der Klarstellung veranlasst, sie seien nicht schwul. Dass beide langjährige heterosexuelle Beziehungen führen, Lahm auch verheiratet ist, schützt sie vor den Gerüchten nicht. Wie kommt es dazu, fragt sich die NZZ online am 26. Oktober 2011?

Weiter im Text von NZZ

Weiter zum Thema in BILD.de

Weiter zum Thema in Focus online

 

HSV und St. Pauli treten für schwule Fußballer ein

Der Hamburger SV und der FC St. Pauli solidarisieren sich mit schwulen Amateur-Fußballern. Beide Vereine entsenden Vertreter zu einem Turnier schwuler Fußballer in der Hansestadt.

Wie das Handelsblatt am, 12. Oktober online mitteilte, solidarisieren sich HSV und St. Pauli mit schwulen Amateurfußballern. Beide Vereine entsenden Vertreter zur Siegerehrung bei den StartschussMasters am 5. November 2011.

Der Bayern-Kapitän stellt klar: „Ich bin nicht schwul.“

In seinem Buch „Der feine Unterschied“ beschreibt Philipp Lahm die unangenehme Szene, als ihm ein Verehrer an der Haustür seine Liebe gesteht.

Wie focusONLINE am 29. Augsut 2011 berichtet, stelle Philipp Lahm klar: „Ich bin nicht schwul“!

Seit dem 29. August ist das Buch „Der feine Unterschied. Wie man heute Spitzenfußballer wird“ im Handel. Autor: Philipp Lahm, Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und beim FC Bayern.

Nicht nur zum Schein verheiratet

Der Fußballer sagt klar: „Ich bin nicht schwul. Ich bin mit meiner Frau Claudia nicht nur zum Schein verheiratet, und ich habe keinen Freund in Köln, mit dem ich in Wahrheit zusammenlebe“. Ob Lahm die Gerüchte zum Verstummen bringen kann?

Zwanziger: Outing im Profifußball bleibt problematisch

Es ist nach wie vor das große Tabu im deutschen Profifußball. DFB-Präsident Theo Zwanziger hat sich in Frankfurt am Main skeptisch zu einem möglichen Outing homosexueller Kicker geäußert.

Hier träfen unterschiedlichste Kulturen aufeinander, bei denen man Konflikte vermeiden wolle, sagte er als Gastredner auf einer Veranstaltung der Frankfurter Aids-Hilfe zum Welt-Aids-Tag. Immerhin gebe es bereits schwule Fanclubs. Er selbst und sein Verband würden zudem jeden homosexuellen Ligafußballer bei seinem Outing unterstützen, betonte Zwanziger. Im Amateurbereich hingegen sehe er keine größeren Probleme.

 

Aktualisiert: 30.07.20217