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Samstag, 21. Februar 2026
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News der Kategorie „LSBTIQ+ national“ (591 Einträge)

Einer, der den Rosa Winkel trug

Der Lesben- und Schwulenverband glaubte keinen Überlebenden mehr finden zu können, als im Mai 2008 zur Einweihung des Homo-Mahnmals sich Rudolf Brazda meldete. Nun wird die Biografie des schwulen KZ-Überlebenden vorgestellt.

 

Wie die FRANKFURTER RUNDSCHAU am 5. April 2011 in ihrer Onlineausgabe berichtet, war es eine anrührender und sensationeller Anruf, als im Mai 2008 das HOMO-Denkmal in Berlin eröffnet werden sollte. Beim LSVD klingelte das Telefon und eine Frau erzählte, dass ihr Onkel als Homosexueller im KZ Buchenwald gewesen sei und gerne an der Einweihung des Mahnmals im Tiergarten teilnehmen wolle.

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Männerschwarm startet mit E-books

Die rote „Erotik-Reihe“ und die Edition Waldschlösschen gibt es jetzt auch für Reader und PC

Der Männerschwarm Verlag startet ins eBook-Zeitalter: Der Männerschwarm Verlag startet ins eBook-Zeitalter: Als erstes bietet er sämtliche 12 Bände der Erotik-Reihe an: erfolgreiche Bücher von Fabian Kaden, Jan Holland und Stefan Herbst, von Cliff Morten und anderen, aber auch die gerade erst als gedrucktes Buch ausgelieferte Sammlung „Jagdfieber“: Hier beweisen literarische Autoren wie Lutz Büge, Detlev Meyer oder Walter Foelske, dass Literatur und Geilheit kein Widerspruch sind. Gedruckt kosten die Bücher 12,50 €, in der elektronischen Form nur 8,99 €. Für den günstigeren Preis bekommen die Käufer aber auch noch ausführliches Bonusmaterial: Jedes Ebook enthält aussagekräftige Auszüge aus Büchern der anderen Erotik-Autoren: Gute Unterhaltung und Werbung zugleich. Im Sachbuch startet der Verlag mit Büchern aus der Edition Waldschlösschen.

Die eBooks sind unter anderem bei Apple/iTunes und bei der Dt. Telekom erhältlich, weitere Infos auf der Homepages des Verlages: http://www.maennerschwarm.de/Verlag/

Schwule in der "Bravo"

Erst tabuisiert, jetzt "turboschwul"

Ausgerechnet in einer Kirche findet die Ausstellung "50 Jahre Schwule und Lesben in der 'Bravo'" statt. Die Kölner Christuskirche hat ihre Räume dafür geöffnet. Und das ergibt durchaus Sinn: So wie die "Bravo" im Laufe der Jahrzehnte einen offenen Umgang mit dem Thema Homosexualität gefunden hat, stellt sich auch die Kirche inzwischen den Realitäten - zumindest die evangelische.

Mehr als ein schwuler Fußballpräsident

St. Pauli-Retter, Kiez-Größe, Theater-König, der erste offen Schwule im Profifußball und nun Kolumnist für ZEIT ONLINE: Wer ist Corny Littmann?

Was damals passierte, sei eine dämliche, aber wahre Geschichte, sagt Corny Littmann. 21. November 2002, er gibt im Theater-Restaurant des Schmidts Tivoli einen Geburtstagsempfang. Viele Leute, bunte Unterhaltungen, Alkohol, gelöstes Lachen. Irgendwann wird der Theaterbesitzer gefragt, was ein Künstler eigentlich noch macht, nachdem er 50 Jahre alt geworden ist? Corny Littmann antwortet aus dem Bauch heraus: "Eine Oper inszenieren oder Präsident eines Fußballclubs werden."

Zum Artikel von ZEIT online

Nicht von schlechten Eltern

Kinder in Regenbogenfamilien entwickeln sich prächtig

LSVD: Gesetzgeber muss im Sinne des Kindeswohls handeln

Das Bundesjustizministerium hat 2006 eine Studie beim Bayrischen Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) und dem Staatsinstitut für Frühpädagogik in München (ifp)in Auftrag gegeben. Zur Vorstellung der Ergebnisse der ersten repräsentativen wissenschaftlichen Studie in Deutschland über "Kinder in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften" erklärt Uta Kehr, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD):

Die Ergebnisse der Studie bestätigen: Kinder, die in Eingetragenen Lebenspartnerschaften oder Regenbogenfamilien aufwachsen, sind "nicht von schlechten Eltern". Sie entwickeln sich genauso gut und prächtig wie Kinder, die in klassischen Familienformen aufwachsen.

Oft sind sie sogar besser gewappnet fürs Leben: Sie zeigen ein höheres Selbstwertgefühl, mehr Autonomie und besuchen häufiger bildungsstärkere Schulen.

Die Studie belegt auch zweifelsfrei: Lesbische Mütter und schwule Väter können fantastische Eltern sein!

Das war auch nicht anders zu erwarten: Wissenschaftliche Studien aus dem angloamerikanischen Raum zur Lebenswirklichkeit von Regenbogenfamilien attestieren lesbischen Müttern und schwulen Vätern seit langem eine adäquate Erziehungsfähigkeit und ihren Kindern eine gelungene emotionale, soziale oder psychosexuelle Entwicklung.

Diese hieb- und stichfesten Ergebnisse widerlegen kompetent alle Argumente rückwärtsgewandter Kreise gegen ein gemeinsames Adoptionsrecht für eingetragene Lebenspartnerschaften. Es gibt kein Argument gegen eine rechtliche Gleichstellung von Ehepaaren mit Kindern und eingetragenen Lebenspartnerschaften mit Kindern.

Wir fordern heute den Gesetzgeber erneut auf, schnellstens im Sinne des Kindeswohles tätig zu werden: Sorgen Sie dafür, dass Eingetragene Lebenspartnerschaften mit Kindern rechtlich gleichgestellt werden! Schaffen Sie ein gemeinsames Adoptionsrecht für eingetragene Lebenspartnerschaften! Beenden Sie die bestehenden Diskriminierungen von Regenbogenfamilien im Familienalltag! Schaffen Sie ein Recht auf Familiengründung, unabhängig von der sexuellen Orientierung!